Gold im November 2014 – Rückblick

Das Jahr neigte sich dem Ende zu, und die Großbanken hatten für Silvester 2014 einen Goldkurs von 1150 Dollar pro Unze angekündigt. Von 1170 auf 1200, also um 30 Dollar pro Unze Gold, ist der Preis gestiegen im November. Zwar schwankte der Chart ein wenig, aber es ging nach oben. Und wenn wir uns den Chart vom Gold über das Jahr anschauen, dann haben wir goldige Monate und Baisse Monate. Fast immer gab es ein Thema für den Kurs vom Gold innerhalb von einem Monat. Was hat das Gold nach oben getrieben, oder anders gefragt, warum ist der Absturz vom Oktober 2014 gestoppt worden? Die Fachleute haben den schwachen Dollar verantwortlich gemacht für den Verlust beim Wert vom Gold im Oktober. Und im November hat sich der Euro stabilisiert, also ist der Dollar nicht weiter nach oben den Euro enteilt. Und wenn die These stimmt, dann hat das für die Gewinne beim Gold gereicht. Warum gab es also zwei große Sprünge beim Gold Anfang November und Ende November, dabei ist Gold innerhalb kurzer Zeit um mehr als 20 Dollar nach oben geschnellt.
Der zweite Anstieg ist leicht zu erklären. Der DAX hatte ein Maximum überschritten und war auf dem Weg nach unten. Weil der DAX an der wichtigen Barriere von 10 000 Punkten abgeprallt war, und das nicht zum ersten Mal im Jahr 2014, sind viele Anleger von Aktien auf Gold umgestiegen. Und so sollte auch in Zukunft der Abprall von wichtigen Barrieren bei Aktien den Goldkauf beflügeln. Und auch beim ersten Goldanstieg vom November 2014 sehen wir das Ende von einem DAX Boom. So ist der Goldmarkt im Moment nicht das Krisenbarometer, wenn die Aktien fallen oder die Welt in Krisen verfällt. Sondern Gold ist auch an anderen markanten Punkten im Jahr ein Barometer für enttäuschte Hoffnungen. Nicht also fallende Preise bei den Aktien sorgen für Boom beim Gold, sondern wenn die Aktionäre sauer sind, weil die Aktien doch nicht so laufen wie erhofft, dann wird auf Gold umgestiegen. Und das ist auch logisch. Gold als Wertsteigerung bei Krisen wie Ukraine, Ebola oder Irak ist vorbei. Denn sonst wäre Gold im Winter 2014 auf 2000 Dollar gestiegen bei den Provokationen zwischen Merkel und Putin oder beim Flugzeugabsturz. Die Börsianer haben gefolgert: Gold ist kein Krisenmetall mehr sondern ein Notausgang. Denn die Renten sind bei Null Zinsen so gut wie angelangt, jede Tageszeitung lässt einmal die Woche das Wort Deflation fallen und so bleibt nichts mehr zum Kaufen, wenn die Aktien fallen.

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