Der DAX im Juni – Ein Rückblick

Nach einem wechselhaften April und einem fröhlichen Mai, wurde es dann im Juni in Bezug auf den DAX sehr unruhig. Abzulesen war das an Zinssenkungen und an euphorischen Wirtschaftsnachrichten. Als hätten die Anleger Angst nach dem starken Anstieg im Mai, feuerten die Banken und Medien nur gute Nachrichten unter das Volk. Und tatsächlich, der DAX steigt zu Beginn des Junis 2014 an. Dann noch ein Aussetzer nach oben und dann geht es doch wieder runter, was auch als Gewinnmitnahmen für den starken Mai gelten kann. In den Medien werden diskutiert die guten Nachrichten der Wirtschaft. Die USA wollen so stark sein, dass sie sogar die Zinsen erhöhen wollen und das wird ausführlich diskutiert. Und was sagen die Renten? Die Renten haben sich exakt entgegengesetzt vom DAX entwickelt. So fallen die Zinspapiere und der DAX steigt und wenn der DAX fällt, dann fallen die Zinsen und damit die Kurse der Zinspapiere steigen. Das zeigt eine Unsicherheit. Wer also auf diese Fragen im Börsenalltag achtet, der kann viel Geld verdienen. Denn in solchen Börsenphasen, Gold und Dollar-Euro sind relativ ruhig, muss der Anleger entweder Zinspapiere oder Aktien kaufen. Oder aber Aktien verkaufen und Renten kaufen oder umgekehrt.
Außerdem spricht für die Stabilität dieser Formation die Branchenverteilung. So ist im Juni 2014 keine Branche nach oben oder nach unten massiv ausgeschert. Das bedeutet, die Anleger warten ab. Denn was noch viel wichtiger ist, seit Januar gibt es zwei Krisenherde in Asien. Und die Anleger haben Angst im Sinne von ich halte mich raus, weil sonst das Gold explodiert wäre. Die Krisen im Irak und in der Ukraine können eskalieren oder wieder einschlafen. Weil es aber um Grundsatzkonflikte zwischen Ost und West geht, kann das auch noch 20 Jahre weiter schwelen. Deswegen hat wie erwartet, der Aktienmarkt im Juni nach den großen Gewinnen im Mai nur schwach nachgegeben. Und so kann der Börsianer so gut wie sicher sagen: Falls sich dieser Trend ändern sollte, dann müssen zuerst Gold oder Dollar-Euro sich massiv verändern, sonst wird der Juli wie der Juni aussehen.

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